Cupping: Der Schlüssel zur Qualitätskontrolle

Cupping: Der Schlüssel zur Qualitätskontrolle

Cupping ist eine standardisierte Methode zur sensorischen Bewertung von Kaffee. Es hilft dabei, Aroma, Geschmack, Säure, Körper und Nachgeschmack zu analysieren. Diese Technik wird weltweit nach den Protokollen der Specialty Coffee Association (SCA) durchgeführt, um die Qualität entlang der gesamten Lieferkette sicherzustellen – von der Rohbohne bis zur fertigen Tasse. Warum ist Cupping wichtig? Es deckt Abweichungen auf, optimiert Röstprofile und sorgt für gleichbleibende Qualität. Bei Kiez Kaffee Kraft in Berlin ist Cupping ein fester Bestandteil der Qualitätsprüfung, der Entwicklung von Mischungen und der Barista-Schulung. Die Methode kombiniert präzise Parameter wie Mahlgrad, Wassertemperatur und Ziehzeit mit sensorischer Expertise, um ein hochwertiges Kaffeeerlebnis zu garantieren.

Wie man Kaffee cuppt: Der Schritt-für-Schritt-Prozess

Vorbereitung der Cupping-Session

Eine sorgfältige Vorbereitung ist der Schlüssel für verlässliche Ergebnisse. Wählen Sie zunächst die Kaffeeproben aus, die unterschiedliche Herkünfte oder Röstprofile repräsentieren. Die Bohnen sollten hell bis mittel geröstet werden, um die charakteristischen Aromen nicht zu überdecken.

Das Timing spielt eine wichtige Rolle: Rösten Sie die Bohnen idealerweise 8 bis 24 Stunden vor der Cupping-Session, um die Frische und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Lagern Sie die gerösteten Bohnen luftdicht und lichtgeschützt, um ihre Qualität zu bewahren.

Für das Cupping benötigen Sie 8,25 g Kaffee pro 150 ml Wasser, entsprechend dem Standard der Specialty Coffee Association (SCA). Mahlen Sie die Bohnen grob – ähnlich der Körnung von grobem Meersalz – und zwar direkt vor der Session, idealerweise innerhalb von 15 Minuten. Verwenden Sie frisch gefiltertes Wasser mit einer Temperatur zwischen 92 und 96 °C und stellen Sie sicher, dass alle Proben mit identischer Ausrüstung zubereitet werden. Achten Sie außerdem darauf, dass der Cupping-Bereich frei von störenden Gerüchen ist, die die sensorische Wahrnehmung beeinträchtigen könnten.

Sensorische Bewertung während des Cuppings

Das Cupping umfasst mehrere Schritte, bei denen Aroma, Geschmack, Säure, Körper, Nachgeschmack und Balance bewertet werden. Beginnen Sie mit dem Riechen am trockenen Kaffeemehl, um erste Eindrücke der Aromen zu sammeln.

Gießen Sie anschließend heißes Wasser auf und lassen Sie die Kruste für 4 Minuten ziehen, ohne sie zu stören. Danach brechen Sie die Kruste vorsichtig mit einem Löffel auf und nehmen die aufsteigenden Aromen wahr – dieser Moment liefert oft die intensivsten Duftnoten.

Das Schlürfen des Kaffees ist ein wichtiger Bestandteil des Cuppings. Es sorgt dafür, dass der Kaffee belüftet wird und sich gleichmäßig über den gesamten Gaumen verteilt, wodurch alle Geschmacksnuancen spürbar werden. Die sensorische Bewertung erfolgt am besten bei einer Temperatur von etwa 60 °C, da sich die Aromen zu diesem Zeitpunkt besonders klar entfalten.

Um die Ergebnisse zu dokumentieren, sind Cupping-Formulare der SCA ein unverzichtbares Hilfsmittel. Diese Formulare ermöglichen eine systematische Bewertung der einzelnen Parameter auf einer Skala von 6 bis 10 Punkten und schaffen eine Grundlage für den Vergleich zwischen verschiedenen Sessions.

Einhaltung der SCA-Richtlinien

Die Richtlinien der SCA sind international anerkannt und definieren präzise Vorgaben für die Probenvorbereitung, den Mahlgrad, die Wassertemperatur, die Ziehzeit und die Bewertungskriterien.

Ein wichtiger Punkt ist die Standardisierung des Mahlgrads: 70–75 % des Mahlguts sollten durch ein 840 µm-Sieb passen. Diese Genauigkeit stellt sicher, dass alle Proben gleichmäßig extrahiert werden und vergleichbare Ergebnisse liefern.

Die Bewertungsformulare der SCA erfassen nicht nur die sensorischen Attribute, sondern auch Defekte und die allgemeine Sauberkeit des Kaffees.

Kiez Kaffee Kraft setzt diese systematische Methode ein, um ihre Röstungen an allen drei Berliner Standorten zu vergleichen. So bleibt das charakteristische Geschmacksprofil – wie die beliebten Haselnuss- und Schokoladennoten im Espresso – konstant. Gleichzeitig profitieren die Baristas von regelmäßigen Schulungen in sensorischer Analyse nach SCA-Standards. Das stärkt nicht nur die Qualität des Kaffees, sondern auch das Fachwissen des Teams.

Die Einhaltung dieser Standards macht die Cupping-Ergebnisse nicht nur innerhalb eines Unternehmens vergleichbar, sondern ermöglicht auch einen professionellen Austausch mit anderen Akteuren der Specialty Coffee-Branche.

Cupping - Verkosten von Kaffee | Teil 1 von 2 [Tutorial]

Cupping als Qualitätskontrolle beim Kaffeerösten

Cupping spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Qualität beim Kaffeerösten von der Rohbohne bis zur fertigen Tasse sicherzustellen. Diese Methode baut auf den zuvor beschriebenen Cupping-Techniken auf und sorgt für eine konsequente Überwachung der Qualität in jedem Schritt des Prozesses.

Prüfung von Rohkaffeebohnen

Bevor eine Charge geröstet wird, entscheidet das Cupping, ob der Kaffee überhaupt gekauft wird. Dabei prüfen Röster systematisch wichtige Eigenschaften wie Aroma, Säure, Körper und Nachgeschmack der grünen Bohnen. Gleichzeitig werden Defekte wie Schimmel, übermäßige Fermentation oder „Quakers“ (unterentwickelte Bohnen) identifiziert, die durch auffällige Geschmacksfehler erkennbar sind.

Die Klassifizierung nach SCA-Standards erfolgt anhand einer 300-Gramm-Probe, wobei weniger als 1 % Fremdmaterial erlaubt ist, um eine hohe Qualitätsstufe zu erreichen. Zusätzlich werden physikalische Eigenschaften wie Feuchtigkeitsgehalt und Bohnengröße überprüft. Sind die Bohnen ausgewählt, beginnt die präzise Abstimmung der Röstprofile.

Feinschliff der Röstprofile

Teströstungen werden gezielt gecuppt, um die Röstparameter zu optimieren. Ziel ist es, die perfekte Balance zwischen Säure, Körper und den gewünschten Aromen zu finden. Bereits kleine Anpassungen bei Temperatur oder Röstdauer können das Geschmacksprofil deutlich verändern.

Viele moderne Röstereien setzen auf digitale Dokumentation der Cupping-Ergebnisse und Röstprofile. Das erleichtert nicht nur die Reproduzierbarkeit erfolgreicher Chargen, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Profile kontinuierlich zu verfeinern.

Chargenkontrolle für gleichmäßige Qualität

Um die Konsistenz jeder Produktionscharge sicherzustellen, wird jede Charge mit Referenzproben verglichen. So wird garantiert, dass Geschmack, Aroma und andere sensorische Eigenschaften konstant bleiben. Bei Abweichungen wird der Röstprozess oder die Qualität der Bohnen überprüft.

Einige Röstereien, wie Kiez Kaffee Kraft, führen wöchentliche Cupping-Panels durch. Hier bewerten Röstmeister und erfahrene Verkoster gemeinsam die Qualität. Zusätzlich kommen Methoden wie Triangle-Tests und In/Out-Tests zum Einsatz, um selbst kleinste Geschmacksabweichungen zu erkennen. Diese systematische Herangehensweise sorgt dafür, dass die charakteristischen Haselnuss- und Schokoladennoten des Espressos in allen Berliner Filialen gleichbleibend erhalten bleiben.

Neben sensorischen Tests ergänzen chemische Analysen die Qualitätskontrolle. Trotz moderner Technik bleibt die manuelle Bewertung durch geschulte Cupper ein unverzichtbarer Bestandteil des Prozesses bei Kiez Kaffee Kraft, um höchste Standards zu gewährleisten.

Professionelle Cupping-Standards und -Praktiken

Um beim Cupping objektive und konsistente Ergebnisse zu erzielen, sind standardisierte und international anerkannte Verfahren unerlässlich. Sie gewährleisten, dass die Bewertung der Kaffeequalität unabhängig von Ort und Person einheitlich bleibt.

Internationale Cupping-Standards

Die Specialty Coffee Association (SCA) hat ein weltweit akzeptiertes Protokoll für professionelles Cupping entwickelt. Dieses System basiert auf einer 100-Punkte-Skala, wobei Kaffees mit mehr als 80 Punkten als „Specialty Coffee“ und solche mit über 90 Punkten als „Outstanding“ eingestuft werden.

Bewertet werden Kriterien wie Aroma, Geschmack, Nachgeschmack, Säure, Körper, Balance und Süße. Aufbauend auf diesen Grundlagen bietet der „Cup of Excellence“ noch strengere Prüfungen: Hier bewerten internationale Jurys den Kaffee in mehreren Runden, und die besten Chargen erzielen oft Preise von mehreren hundert Euro pro Kilogramm. Um die Vergleichbarkeit sicherzustellen, werden zusätzliche Kalibrierungsschritte zwischen den Juroren durchgeführt.

Ein weiteres Detail: Die SCA-Norm schreibt vor, dass in einer 300-Gramm-Stichprobe weniger als 1 % Fremdmaterial enthalten sein darf, um höhere Bewertungsstufen zu erreichen.

Q-Grader und professionelle Ausbildung

Die Rolle der professionellen Ausbildung ist ebenso entscheidend. Q-Grader, die durch das Coffee Quality Institute (CQI) zertifiziert sind, gelten als Experten für objektive Kaffeebewertung. Ihre Ausbildung ist anspruchsvoll und umfasst die Bewertung von Kaffee nach SCA-Standards sowie die Fähigkeit, Defekte zu erkennen. Die Zertifizierung muss regelmäßig erneuert werden, um sicherzustellen, dass persönliche Vorlieben die objektive Bewertung nicht beeinflussen.

Ein zentrales Element ist die Kalibrierung zwischen Cuppern. Regelmäßige Gruppencuppings, der Einsatz standardisierter Geschmacksräder und gemeinsame Diskussionen über Bewertungen helfen, eine einheitliche Interpretation der Kriterien zu gewährleisten. Vor Wettbewerben oder offiziellen Verkostungen sind Kalibrierungssitzungen obligatorisch.

Um Herausforderungen wie Gaumenermüdung, Umwelteinflüsse oder individuelle Vorlieben zu minimieren, werden Blindverkostungen durchgeführt. Dabei bleibt die Identität der Proben verborgen. Zusätzlich wird die Anzahl der Proben pro Sitzung begrenzt und eine neutrale Verkostungsumgebung sichergestellt.

Die Investition in professionelle Schulungen zahlt sich aus: Röstereien mit Q-Gradern können die Qualität ihrer Produkte besser überwachen und fundiertere Entscheidungen beim Einkauf treffen. Viele deutsche Spezialröstereien setzen daher auf Weiterbildungen durch SCA- oder CQI-Workshops, um internationale Standards einzuhalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Wie Kiez Kaffee Kraft Cupping einsetzt

Kiez Kaffee Kraft

Bei Kiez Kaffee Kraft spielt Cupping eine zentrale Rolle – von der Entwicklung der Hausmischungen bis hin zur Barista-Schulung. Dieser Ansatz ergänzt perfekt die bereits besprochenen Methoden zur Qualitätssicherung.

Entwicklung der Hausmischungen

Für die Kreation der hauseigenen Mischungen, wie dem beliebten „Guten Morgen Blend", setzt Kiez Kaffee Kraft auf strukturierte Cupping-Sitzungen. Dabei werden Proben aus verschiedenen Herkunftsländern und mit unterschiedlichen Röstprofilen ausgewählt und in Blindverkostungen bewertet. Kriterien wie Aroma, Säure, Körper und Nachgeschmack werden gemäß den SCA-Protokollen analysiert und auf einer 100-Punkte-Skala dokumentiert.

Die Ergebnisse dieser Verkostungen dienen als Grundlage, um Mischungsverhältnisse und Röstgrade so lange anzupassen, bis das gewünschte Geschmacksprofil erreicht ist. Zudem werden regelmäßig Cupping-Events organisiert, bei denen auch Mitarbeiter und interessierte Kunden teilnehmen können. Das Feedback aus diesen Veranstaltungen hilft, regionale Geschmacksvorlieben besser zu verstehen. Alle Notizen werden auf Deutsch festgehalten, und Angaben wie Preise und Termine folgen dem deutschen Standard (z. B. €12,50; 26.11.2025)[context].

Konsistente Qualitätssicherung

Um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, wird jede neue Charge systematisch gecuppt und mit Referenzproben früherer Chargen verglichen. So können selbst kleinste Abweichungen in Geschmack, Aroma oder Qualität frühzeitig erkannt werden. Die detaillierte Dokumentation der Cupping-Daten ermöglicht es dem Team, Trends zu erkennen und bei Bedarf Röstparameter wie Temperatur oder Röstzeit anzupassen.

Dieser standardisierte Prozess sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter an den drei Berliner Standorten nach den gleichen Vorgaben arbeiten und die Qualität des Kaffees konstant bleibt[context].

Barista-Schulung durch Cupping

Auch in der Barista-Ausbildung nimmt Cupping bei Kiez Kaffee Kraft einen wichtigen Platz ein. Neue Mitarbeiter nehmen an geführten Verkostungssitzungen teil, um ihre sensorischen Fähigkeiten zu schärfen und Attribute wie Säure, Süße und Körper besser zu erkennen. In regelmäßigen Schulungen lernen die Baristas, frisch gemahlenen Kaffee zu cuppen, sodass flüchtige Aromen optimal erhalten bleiben.

Dabei kommen standardisierte SCA-Bewertungsbögen und Geschmacksräder zum Einsatz, um den Prozess nachvollziehbar und einheitlich zu gestalten. Diese intensive Schulung spiegelt sich im Alltag wider: Kunden loben die Kaffeespezialitäten von Kiez Kaffee Kraft als „super lecker" und schätzen die feinen Nuancen wie Haselnuss, Schokolade und kräftige Röstnoten.

Durch den gezielten Einsatz von Cupping kombiniert Kiez Kaffee Kraft Präzision und Leidenschaft – ein Erfolgsrezept für konstant hochwertigen Specialty Coffee.

Fazit: Warum Cupping für Specialty Coffee unverzichtbar ist

Die beschriebenen Cupping-Methoden verdeutlichen, warum diese Praxis eine zentrale Rolle im Bereich des Spezialitätenkaffees spielt. Cupping bildet die Grundlage der Qualitätssicherung und ermöglicht es, die hohen Standards zu erfüllen, die Kaffeeliebhaber erwarten.

Durch die objektive Bewertung nach den SCA-Protokollen können Röster Defekte frühzeitig erkennen und ihre Röstprofile gezielt anpassen. Diese strukturierte Vorgehensweise minimiert Qualitätsprobleme und stärkt das Vertrauen der Kunden.

Gerade in Deutschland, wo Verbraucher großen Wert auf Transparenz, Handwerkskunst und erstklassige Qualität legen, entspricht Cupping den Erwartungen an hochwertige Produkte. Marken wie Kiez Kaffee Kraft setzen Cupping gezielt ein, um ihr Engagement für Spitzenqualität zu unterstreichen und die Ansprüche ihrer anspruchsvollen Kundschaft zu erfüllen.

Cupping ist in allen Bereichen präsent – von der Entwicklung von Hausmischungen über die Qualitätsprüfung einzelner Chargen bis hin zur Schulung von Baristas. Regelmäßige Cupping-Sessions in spezialisierten Röstereien sind daher weit mehr als nur ein Werkzeug zur Qualitätskontrolle; sie sind ein wichtiger Schritt, um Produkte kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Es ist diese Kombination aus Präzision und Leidenschaft, die den Unterschied zwischen gutem und außergewöhnlichem Kaffee ausmacht. Für alle, die im Bereich des Spezialitätenkaffees tätig sind, ist Cupping unverzichtbar – es verbindet jeden Schritt, von der Bewertung der Bohnen bis hin zur perfekten Tasse.

FAQs

Was ist Cupping und wie trägt es zur Qualitätskontrolle von Kaffee bei?

Cupping ist eine systematische Methode, um Kaffee bis ins Detail zu analysieren und seine Qualität zu bewerten. Dabei werden kleine Mengen verschiedener Kaffeesorten aufgebrüht und verkostet, um Aspekte wie Aromen, Geschmacksnoten, Säure, Körper und Nachgeschmack genau unter die Lupe zu nehmen. Ziel ist es, die Charakteristika jeder Bohne zu erfassen und ihre Eignung für bestimmte Röstprofile zu bestimmen.

Dieser Prozess ist entscheidend, um sicherzustellen, dass nur Kaffee von höchster Qualität in die Tassen der Kund:innen gelangt. Besonders für Spezialitätenkaffee-Marken wie Kiez Kaffee Kraft, die auf herausragende Aromen und gleichbleibende Qualität setzen, ist Cupping ein unverzichtbarer Schritt. Es ermöglicht Röster:innen und Expert:innen, die besten Bohnen auszuwählen und das volle Potenzial jeder Ernte zu entfalten.

Was sind die SCA-Standards beim Cupping und warum sind sie wichtig?

Die SCA-Standards (Specialty Coffee Association) bieten klare, weltweit gültige Richtlinien, die den Cupping-Prozess – also das professionelle Verkosten von Kaffee – systematisieren. Sie definieren genau, wie Kaffee bewertet werden sollte, um sowohl Qualität als auch Konsistenz zu gewährleisten. Dabei spielen Faktoren wie Wassermenge, Temperatur, Mahlgrad und die Verkostungstechniken eine zentrale Rolle.

Warum ist das so wichtig? Diese Standards schaffen eine objektive Grundlage, um Aromen, Geschmacksnuancen und die Gesamtqualität eines Kaffees präzise zu bewerten. Für Röstereien wie Kiez Kaffee Kraft sind sie unverzichtbar, um sicherzustellen, dass nur Kaffee von höchster Güte den Weg zu den Kund:innen findet.

Wie kann ich als Hobby-Barista Cupping-Techniken zu Hause nutzen, um die Qualität meines Kaffees zu verbessern?

Cupping ist eine wunderbare Möglichkeit, die feinen Nuancen und Aromen von Kaffee zu entdecken. Mit ein paar einfachen Techniken können auch Hobby-Baristas zu Hause ihre Sinne schulen und ihre Kaffeezubereitung verbessern. Alles, was Sie brauchen, sind frisch gemahlener Kaffee, heißes Wasser (etwa 93 °C), Cupping-Löffel oder normale Teelöffel und neutrale Gläser oder Schalen.

So geht’s: Verwenden Sie 12 g Kaffee auf 200 ml Wasser pro Glas. Gießen Sie das heiße Wasser direkt auf das Kaffeepulver und lassen Sie es für 4 Minuten ziehen. Anschließend brechen Sie die entstandene Kruste mit einem Löffel auf und nehmen den Duft der aufsteigenden Aromen wahr. Sobald der Kaffee etwas abgekühlt ist, probieren Sie ihn mit einem Löffel, um die verschiedenen Geschmacksnoten zu erkennen. Notieren Sie Ihre Eindrücke, um Unterschiede zwischen Bohnen oder Röstungen besser zu verstehen.

Mit regelmäßigem Üben können Sie Ihre Wahrnehmung verfeinern und gezielt Kaffees auswählen, die Ihrem Geschmack entsprechen. Viel Freude beim Experimentieren!

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