Für viele ist ein selbstgemachter Espresso ein Stück Italien in den eigenen vier Wänden. Mit der richtigen Technik und etwas Übung gelingt es Ihnen, Ergebnisse wie in einem Café zu erreichen. Hier sind die fünf wichtigsten Schritte:
- Wählen Sie hochwertige Bohnen: Frisch geröstete Bohnen mit mittlerem bis dunklem Röstgrad sind ideal. Achten Sie auf Herkunft und Lagerung, um das volle Aroma zu erhalten.
- Nutzen Sie die passende Ausrüstung: Eine Siebträgermaschine liefert besten Espresso, während Espressokocher oder AeroPress gute Alternativen für kleinere Budgets bieten.
- Perfektionieren Sie Mahlgrad und Tamping: Der Mahlgrad sollte fein sein, und der Anpressdruck beim Tampen gleichmäßig. Kleine Anpassungen können den Geschmack stark beeinflussen.
- Kontrollieren Sie Wasser, Temperatur und Timing: Gefiltertes Wasser, 90–95 °C und eine Extraktionszeit von 25–30 Sekunden sorgen für optimale Ergebnisse.
- Experimentieren Sie: Variieren Sie Bohnen, Mahlgrad und Dosierung, um Ihren persönlichen Lieblingsgeschmack zu finden.
Schnelle Übersicht der Brühmethoden:
| Methode | Druck | Temperatur | Ergebnis | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Siebträgermaschine | 9 bar | 90–96 °C | Espresso mit Crema | 200–2.000 € |
| Espressokocher (Moka) | 1,5 bar | 100 °C | Kräftiger Kaffee ohne Crema | 20–80 € |
| AeroPress | 0,5–1 bar | 80–90 °C | Klarer, konzentrierter Geschmack | 30–50 € |
Mit diesen Tipps und etwas Geduld können Sie Ihren Espresso stetig verbessern und genießen. Jeder Schritt bringt Sie näher an Ihr perfektes Ergebnis.
HACKS für perfekten Espresso: 4 Tipps, einfach umsetzen!
1. Wählen Sie hochwertige Kaffeebohnen
Die Basis für einen perfekten Espresso liegt in der Qualität der Kaffeebohnen. Selbst die beste Siebträgermaschine kann mit alten oder minderwertigen Bohnen keinen großartigen Espresso zaubern. Frisch geröstete, hochwertige Bohnen machen den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem herausragenden Espresso.
Achten Sie dabei besonders auf Röstgrad, Herkunft und Frische. Für Espresso sind mittlere bis dunkle Röstungen ideal, da sie die typische Crema und die intensiven Aromen hervorbringen, die einen guten Espresso auszeichnen. Röstereien wie Kiez Kaffee Kraft in Berlin bieten spezielle Espressomischungen an, die perfekt auf die Bedürfnisse von Heimbaristas abgestimmt sind.
Brasilianische Bohnen liefern oft nussige und schokoladige Aromen, während äthiopische Bohnen für fruchtige und blumige Noten bekannt sind. Mischungen aus verschiedenen Regionen bieten eine harmonische Balance und komplexe Geschmacksprofile – etwas, das viele Espresso-Enthusiasten besonders schätzen.
Diese sorgfältige Auswahl bildet die Grundlage, um auch bei Lagerung und Zubereitung das Beste aus den Bohnen herauszuholen.
Warum frische Bohnen entscheidend sind
Frische ist der Schlüssel zu einem aromatischen Espresso. Kaffeebohnen verlieren mit der Zeit an Geschmack und Aroma. Licht, Sauerstoff, Hitze und Feuchtigkeit sind dabei die größten Feinde der Frische.
Etwa 80 % des Geschmacks eines Espressos stammen aus seinem Duft. Deshalb macht es einen großen Unterschied, wenn die Bohnen frisch gemahlen sind. Besonders in den ersten ein bis zwei Stunden nach dem Mahlen sind die Aromen am intensivsten.
Ganze Bohnen bleiben wesentlich länger frisch als gemahlener Kaffee, da ihre geringere Oberfläche weniger Sauerstoff ausgesetzt ist. Gemahlener Kaffee verliert seine Frische bis zu zehnmal schneller als ganze Bohnen. Nach dem Öffnen einer Packung Bohnen ist die optimale Frische für ein erstklassiges Kaffeeerlebnis in der Regel auf 3-4 Wochen begrenzt.
So lagern Sie Kaffeebohnen richtig
Die richtige Lagerung ist entscheidend, um die Frische Ihrer Bohnen zu bewahren. Kühle, dunkle und trockene Orte sind ideal. Die Raumtemperatur sollte zwischen 16 und 22 Grad Celsius liegen und möglichst konstant bleiben.
Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und warme Stellen, etwa in der Nähe von Herd oder Heizung. Ein luftdichter Behälter schützt die Bohnen vor Sauerstoff. Spezielle Kaffeedosen mit CO₂-Ventil sind besonders praktisch, da sie das von den Bohnen abgegebene Kohlendioxid entweichen lassen, ohne Sauerstoff hereinzulassen.
Ungeöffnet und korrekt gelagert können Kaffeebohnen mindestens 1,5 Jahre frisch bleiben. Ungeröstete Bohnen halten bei richtiger Lagerung sogar unbegrenzt.
Ein hilfreicher Tipp: Kaufen Sie kleinere Mengen und dafür häufiger. So haben Sie immer frische Bohnen zur Hand – die perfekte Grundlage für präzises Mahlen und Tampen.
2. Wählen Sie die richtige Brühausrüstung
Die richtige Ausrüstung ist entscheidend für guten Espresso. Hochwertige Bohnen sind zwar die Grundlage, aber erst das passende Equipment verwandelt sie in den perfekten Espresso. Ob einfache Herdkanne oder professionelle Siebträgermaschine – jede Methode hat ihre Vorzüge und liefert unterschiedliche Ergebnisse.
Echter Espresso entsteht bei einem Druck von etwa 9 bar und einer Wassertemperatur zwischen 90 und 96 Grad Celsius. Nur bestimmte Geräte können diese Bedingungen erfüllen, weshalb die Wahl der richtigen Ausrüstung so wichtig ist. Hier erfahren Sie, welche Geräte und Werkzeuge Ihren Espresso zuhause auf das Niveau einer Kaffeebar bringen.
Vergleich der Brühmethoden
Jede Brühmethode liefert ein eigenes Ergebnis. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:
| Methode | Druck | Temperatur | Bedienung | Geschmacksprofil | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Siebträgermaschine | 9 bar | 90-96°C | Hoch | Klassischer Espresso mit Crema | 200-2.000 € |
| Espressokocher (Moka) | 1,5 bar | 100°C | Mittel | Kräftig, aber ohne echte Crema | 20-80 € |
| AeroPress | 0,5-1 bar | 80-90°C | Mittel | Klarer, konzentrierter Geschmack | 30-50 € |
Siebträgermaschinen sind die erste Wahl für authentischen Espresso. Sie liefern den notwendigen Druck und die optimale Temperatur, um die charakteristische goldbraune Crema zu erzeugen. Halbautomatische Modelle bieten dabei eine gute Balance zwischen Kontrolle und einfacher Bedienung.
Espressokocher sind eine preiswertere Alternative, liefern jedoch technisch keinen echten Espresso. Der geringere Druck und die höhere Temperatur erzeugen einen kräftigen, konzentrierten Kaffee, allerdings ohne die typische Crema.
Wichtige Espresso-Werkzeuge
Neben der Brühmethode spielen auch die richtigen Werkzeuge eine große Rolle. Hier sind die wichtigsten:
- Kaffeemühle: Eine Mühle mit gleichmäßigem Mahlgrad ist unverzichtbar. Kegelmahlwerke aus Keramik oder Stahl sind ideal, da sie präzise Ergebnisse liefern.
- Tamper: Ein Tamper mit passendem Durchmesser (meist 58 mm) sorgt für eine gleichmäßige Kompression des Kaffeemehls. Das Gewicht sollte zwischen 450 und 500 Gramm liegen, um den richtigen Druck zu ermöglichen.
- Waage: Präzise Waagen erleichtern das exakte Dosieren. Für Espresso sind 18 bis 20 Gramm Kaffeemehl pro Doppelshot üblich. Eine Waage mit einer Genauigkeit von 0,1 Gramm macht hier den Unterschied.
- Wasserqualität: Auch das Wasser beeinflusst den Geschmack. Gefiltertes Wasser mit einem TDS-Wert von 75 bis 150 ppm (parts per million) ist ideal. Zu hartes oder zu weiches Wasser kann den Extraktionsprozess beeinträchtigen.
Wer seine Fähigkeiten weiter ausbauen möchte, kann an den Barista-Schulungen von Kiez Kaffee Kraft teilnehmen. Diese Workshops vermitteln praktische Kenntnisse zu Maschinen, Mahltechniken und der Kunst des perfekten Espressos – eine großartige Möglichkeit für jeden Heimbarista, sich zu verbessern.
Mit der richtigen Ausrüstung haben Sie die Basis geschaffen. Im nächsten Schritt geht es um die Optimierung von Mahlgrad und Tampetechnik, um das Beste aus Ihren Bohnen herauszuholen.
3. Mahlgrad und Tamping perfektionieren
Nachdem Sie die passende Ausrüstung ausgewählt haben, geht es darum, den Mahlgrad präzise einzustellen und das Tamping zu meistern. Diese beiden Faktoren sind entscheidend für den Geschmack Ihres Espressos. Die Konsistenz des Kaffeemehls und ein gleichmäßiger Anpressdruck beeinflussen, wie das Wasser durch den Kaffee fließt und somit die Qualität des Endergebnisses.
Ein häufiger Grund für enttäuschenden Espresso ist eine ungleichmäßige Extraktion. Zu grob gemahlener Kaffee lässt das Wasser zu schnell durchlaufen, während zu feines Pulver die Extraktion blockieren kann. Uneinheitlicher Druck beim Tampen führt zudem zu sogenannten „Kanälen“ im Kaffeemehl, wodurch das Wasser ungleichmäßig fließt.
Den perfekten Mahlgrad einstellen
Der Mahlgrad für Espresso sollte feinem Sand ähneln – feiner als bei Filterkaffee, aber nicht so fein wie Mehl. Ziel ist es, dass ein Doppelshot in 25 bis 30 Sekunden extrahiert wird und etwa 60 ml Espresso ergibt.
Kegelmahlwerke aus Stahl oder Keramik sind ideal, da sie eine gleichmäßige Körnung liefern. Eine hochwertige Mühle sollte mindestens 40 Mahlgradeinstellungen bieten, um feine Anpassungen vornehmen zu können.
Beginnen Sie mit einer mittleren Einstellung und testen Sie die Extraktionszeit. Läuft der Espresso in weniger als 20 Sekunden durch, mahlen Sie feiner. Dauert es länger als 35 Sekunden, stellen Sie den Mahlgrad gröber ein.
Die Crema kann Ihnen ebenfalls Hinweise geben: Eine goldbraune, dichte Crema mit feiner Textur weist auf den richtigen Mahlgrad hin. Ist die Crema zu hell oder verschwindet schnell, war die Extraktion zu schnell. Eine sehr dunkle, dicke Crema deutet hingegen auf eine Überextraktion hin.
Beachten Sie auch Umgebungseinflüsse wie Luftfeuchtigkeit, da diese das Mahlverhalten beeinflussen können. An feuchten Tagen kann der gleiche Mahlgrad zu einer langsameren Extraktion führen, weshalb eine Anpassung notwendig sein könnte.
Wenn der Mahlgrad stimmt, ist der nächste Schritt das präzise Tampen.
Tamping: Gleichmäßiger Druck für perfekte Extraktion
Beim Tamping wird das Kaffeemehl im Siebträger verdichtet, um eine gleichmäßige, kompakte Oberfläche zu schaffen. Der optimale Anpressdruck liegt bei 15 bis 20 Kilogramm. Nutzen Sie dafür nicht nur Ihr Handgelenk, sondern die Bewegung von Schulter und Ellbogen. Ein Tamper mit 58 mm Durchmesser und einem Gewicht zwischen 450 und 500 Gramm hilft, den Druck gleichmäßig zu verteilen.
So gelingt das Tamping:
- Verteilen Sie das Kaffeemehl gleichmäßig im Siebträger.
- Setzen Sie den Tamper senkrecht an und drücken Sie gleichmäßig.
- Drehen Sie den Tamper leicht, um eine glatte Oberfläche zu erzielen.
- Ziehen Sie den Tamper gerade nach oben heraus.
Häufige Fehler beim Tampen sind ein schiefer Druck, zu wenig Kraft oder ein mehrfaches Nachdrücken. Nach dem Tamping sollte die Oberfläche des Kaffeemehls glatt und eben sein. Bei korrekt getamptem Kaffee fließt die Extraktion gleichmäßig aus allen Öffnungen des Siebträgers.
Mit einem optimal eingestellten Mahlgrad und präzisem Tamping haben Sie die Grundlage geschaffen, um sich als Nächstes mit Wasserqualität, Temperatur und Timing auseinanderzusetzen.
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4. Wasser, Temperatur und Timing kontrollieren
Die Qualität Ihres Espressos hängt nicht nur vom Mahlgrad und Tamping ab – auch Wasserqualität, Temperatur und Extraktionszeit spielen eine entscheidende Rolle. Da Wasser etwa 98 % einer Tasse Kaffee ausmacht, beeinflusst es den Geschmack maßgeblich. Mit einem optimalen Mahlgrad und richtigem Tamping als Grundlage können Sie durch die präzise Kontrolle dieser Faktoren Ergebnisse wie im Café erreichen. So gelingt es:
Wasserqualität und Filter
Die Mineralien im Wasser wirken sich direkt auf die Extraktion der Aromen aus. Während Mineralstoffe den Geschmack unterstützen, können Verunreinigungen wie Chlor, das häufig im Leitungswasser vorkommt, einen unangenehmen Beigeschmack verursachen. Hartes Wasser führt oft zu einem bitteren Espresso, während zu weiches Wasser die Extraktion unvollständig macht und den Espresso fade wirken lässt.
In Deutschland schwankt die Wasserqualität stark, weshalb ein Filter oft sinnvoll ist. Gefiltertes Wasser entfernt unerwünschte Stoffe, bewahrt aber wichtige Mineralien, was nicht nur den Geschmack verbessert, sondern auch die Maschine schützt. Die ideale Wasserhärte liegt im mittleren Bereich, mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Diese Werte sorgen für eine ausgewogene Extraktion und vermeiden extreme Bitterkeit oder Säure.
So optimieren Sie die Wasserqualität:
- Prüfen Sie die Wasserhärte und den pH-Wert regelmäßig mit Test-Kits oder durch professionelle Analysen.
- Verwenden Sie geeignete Filter wie Aktivkohlefilter, Ionenaustauscher oder Umkehrosmose-Systeme und wechseln Sie diese regelmäßig.
- Entkalken Sie Ihre Maschine je nach Wasserhärte alle 1–4 Monate, um Ablagerungen zu vermeiden.
Temperatur und Timing
Neben der Wasserqualität sind auch die Brühtemperatur und die Extraktionszeit entscheidend für den perfekten Espresso. Die ideale Brühtemperatur liegt zwischen 90 und 95 °C. Wasser, das heißer als 96 °C ist, kann Bitterstoffe lösen, während Temperaturen unter 88 °C zu einem unausgewogenen, säuerlichen Geschmack führen.
Die Extraktionszeit sollte bei einem Doppelshot zwischen 25 und 30 Sekunden liegen. Innerhalb dieses Zeitraums kann das Wasser die Aromen optimal aus dem Kaffeemehl lösen. Viele moderne Espressomaschinen sind mit PID-Reglern ausgestattet, die eine konstante Temperatur gewährleisten.
Tipps für die perfekte Zubereitung:
- Läuft der Espresso in weniger als 20 Sekunden durch, ist der Mahlgrad vermutlich zu grob oder der Tamping-Druck zu gering.
- Überschreitet die Extraktionszeit 35 Sekunden, probieren Sie einen gröberen Mahlgrad oder reduzieren Sie den Tamping-Druck.
- Eine Vorbrühung von 2–4 Sekunden bei geringem Druck sorgt für eine gleichmäßige Benetzung des Kaffeemehls.
- An kalten Tagen braucht die Maschine länger, um die optimale Temperatur zu erreichen. Heizen Sie sie mindestens 15 Minuten vor und spülen Sie den Gruppenträger mit heißem Wasser.
Durch die sorgfältige Kontrolle von Wasserqualität, Temperatur und Timing schaffen Sie die Grundlage für einen Espresso, der in jeder Hinsicht überzeugt. Ein bisschen Geduld und Präzision zahlen sich hier aus!
5. Übung macht den Meister – experimentieren Sie!
Sobald Sie die technischen Grundlagen beherrschen, beginnt der spannende Teil: das Verfeinern und Individualisieren. Perfekter Espresso entsteht nicht über Nacht – es ist ein Prozess des Ausprobierens und Anpassens. Jede Bohne und jede Röstung hat ihre eigenen Anforderungen. Deshalb ist es wichtig, die Ausrüstung regelmäßig zu kalibrieren und die Brühparameter anzupassen.
Lernen durch Variationen
Starten Sie mit einem Basisrezept: Ein Brühverhältnis von 1:2 (zum Beispiel 17 g gemahlener Kaffee zu 34 g Espresso) und eine Extraktionszeit von 25 bis 30 Sekunden sind ein guter Ausgangspunkt. Diese drei Variablen – Dosierung, Ertrag und Extraktionszeit – bilden die Grundlage für Ihre Experimente.
Ihr Geschmackssinn wird dabei Ihr bester Ratgeber. Lernen Sie, die Unterschiede zwischen unterextrahierten Aromen (sauer, scharf, dünn) und überextrahierten Aromen (bitter, trocken) zu erkennen. Verändern Sie Mahlgrad und Dosierung, um die Balance zu finden, die Ihnen zusagt.
- Espresso zu fade? Erhöhen Sie die Dosierung und mahlen Sie gröber.
- Zu aggressiv und süße Noten fehlen? Reduzieren Sie die Dosierung und mahlen Sie feiner.
- Zu säuerlich? Mahlen Sie feiner, aber behalten Sie die Dosierung bei, um die Durchlaufzeit zu verlängern.
- Bittere Noten dominieren? Mahlen Sie gröber, damit das Wasser schneller durchläuft.
"Probieren Sie jeden Espresso, den Sie zubereiten – auch die nicht perfekten. Sie könnten ein Rezept entdecken, das Ihnen noch besser gefällt. Das ist die Schönheit des Espressos zu Hause. Sie sind Barista und Genießer in einer Person." – Clive Coffee
Mit den optimalen Einstellungen aus den vorherigen Schritten haben Sie nun die Grundlage, um kreativ zu werden und Ihren persönlichen Espresso zu perfektionieren.
Kreativität und Freude am Prozess
Machen Sie die Zubereitung zu Ihrem persönlichen Ritual. Experimentieren Sie mit verschiedenen Bohnen, Röstgraden und Brühmethoden. Genießen Sie den Prozess und tauschen Sie sich mit anderen Kaffeefans aus.
Besuchen Sie lokale Röstereien, nehmen Sie an Verkostungen teil oder schließen Sie sich Kaffee-Communities an. Orte wie Kiez Kaffee Kraft bieten regelmäßig Events und Workshops an, bei denen Sie nicht nur Ihr Wissen erweitern, sondern auch Gleichgesinnte treffen können. Diese Erlebnisse bereichern Ihre Espresso-Reise und machen sie zu einem sozialen Abenteuer.
Letztlich gibt es keinen universellen perfekten Espresso. Der beste Espresso ist der, der Ihnen am meisten Freude bereitet. Experimentieren Sie, bleiben Sie geduldig und genießen Sie jeden Schritt auf dem Weg zu Ihrem ganz persönlichen Meisterwerk.
Fazit: Ihre persönliche Espresso-Reise zu Hause
Mit diesen fünf Tipps legen Sie den Grundstein für großartigen Espresso in den eigenen vier Wänden. Alles beginnt mit der sorgfältigen Wahl frischer, hochwertiger Bohnen und setzt sich mit der Auswahl der passenden Ausrüstung fort – abgestimmt auf Ihr Budget und Ihre Erwartungen. Diese Basis eröffnet Ihnen die Welt der individuellen Espressokreation, die mit jedem Versuch besser wird.
Ein perfekt eingestellter Mahlgrad, gleichmäßiges Tamping sowie die präzise Kontrolle von Wasser, Temperatur und Timing sind die Schlüssel zu einem Espresso, der begeistert. Doch der wichtigste Faktor bleibt Ihre Bereitschaft, zu experimentieren und dazuzulernen.
Es braucht Geduld und Freude am Ausprobieren, um den persönlichen Lieblingsgeschmack zu entdecken. Jeder Versuch ist ein Schritt in Richtung Perfektion. Die technischen Grundlagen sind dabei nur der Anfang – der wahre Genuss liegt in der Leidenschaft für den Prozess. Ob Sie das ideale Brühverhältnis von 1:2 austüfteln oder mit verschiedenen Röstgraden spielen, jeder neue Ansatz erweitert Ihr Verständnis für die Kunst des Espressos.
Denken Sie daran: Es gibt keinen allgemein perfekten Espresso. Der beste Espresso ist der, der Ihnen am meisten Freude bereitet. Mit regelmäßiger Übung können Sie Ergebnisse erzielen, die selbst mit den besten Cafés mithalten.
Machen Sie sich dieses Wissen zunutze und entwickeln Sie Ihren Espresso stetig weiter – die Reise zur Perfektion beginnt direkt bei Ihnen zu Hause.
FAQs
Welche Kaffeebohnen eignen sich am besten für einen perfekten Espresso zu Hause?
Für einen großartigen Espresso eignen sich frisch geröstete, hochwertige Arabica-Bohnen oder Mischungen aus Arabica und Robusta besonders gut. Ideal sind Bohnen aus spezialisierten Röstereien, die oft ausführliche Angaben zu Herkunft, Röstgrad und Aromen machen. Ein mittlerer bis dunkler Röstgrad bringt die typischen Espressonoten wie Schokolade, Nuss und feine Fruchtnuancen besonders gut zur Geltung.
In Deutschland finden Sie hervorragende Bohnen in lokalen Röstereien, Fachgeschäften oder auch in gut sortierten Supermärkten. Viele Röstereien bieten zudem die Möglichkeit, Bohnen online zu bestellen, sodass Sie stets frische Ware direkt nach Hause geliefert bekommen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten, um die Bohne zu finden, die perfekt zu Ihrem Geschmack passt!
Warum ist die Wasserqualität wichtig für perfekten Espresso und wie wähle ich das richtige Wasser aus?
Die Qualität des Wassers beeinflusst nicht nur den Geschmack Ihres Espressos, sondern auch die Lebensdauer Ihrer Maschine. Das ideale Wasser für Espresso sollte eine Gesamthärte von 4 bis 8 °dH aufweisen und einen neutralen pH-Wert von etwa 7 haben. Damit reduzieren Sie Kalkablagerungen und sorgen dafür, dass die Aromen des Kaffees voll zur Geltung kommen.
In Deutschland ist es ratsam, gefiltertes Wasser oder Mineralwasser mit mittlerer Härte zu verwenden. Destilliertes Wasser hingegen sollten Sie vermeiden, da es wichtige Mineralien für den Geschmack nicht enthält. Ein Wasserfilter kann dabei helfen, die Wasserqualität konstant zu halten und Ihre Maschine vor Verkalkung zu schützen. So holen Sie das Beste aus Ihrem Espresso heraus – direkt bei Ihnen zu Hause.
Wie kann ich den Geschmack meines Espressos anpassen, wenn ich mit dem Ergebnis unzufrieden bin?
Um den Geschmack Ihres Espressos zu verfeinern, können Sie an folgenden Stellschrauben drehen:
- Mahlgrad: Ein feinerer Mahlgrad verlängert die Extraktionszeit, was intensivere Aromen hervorbringt. Ein gröberer Mahlgrad hingegen führt zu einem milderen, weniger bitteren Geschmack.
- Kaffeesorte und Röstung: Wählen Sie Bohnen, die Ihrem Geschmack entsprechen. Schonend geröstete Bohnen enthalten weniger Säure und sorgen für einen harmonischen Espresso.
- Extraktionszeit: Die optimale Durchlaufzeit liegt bei etwa 25–30 Sekunden. Kürzere Zeiten machen den Espresso eher sauer, während längere Zeiten ihn bitter werden lassen.
Durch kleine Veränderungen bei diesen Parametern können Sie Ihren Espresso genau auf Ihren Geschmack abstimmen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen, bis Sie Ihre perfekte Tasse gefunden haben!