Collagen Latte: Trend, Wirkung, Risiken – und für wen’s Sinn macht

Collagen Latte: Trend, Wirkung, Risiken – und für wen’s Sinn macht

Collagen Lattes, auch bekannt als „Glow Coffee“, sind der neueste Hype in Berliner Cafés. Dieses Getränk kombiniert Espresso mit Kollagenpulver, das als Beauty-Booster gilt. Die Vorteile? Verbesserte Hautelastizität, Feuchtigkeit, weniger Falten sowie Unterstützung für Gelenke, Haare und Nägel – alles wissenschaftlich untersucht. Doch nicht jeder verträgt es, und Qualität spielt eine große Rolle.

Schnellüberblick:

  • Hauptvorteile: Straffere Haut, weniger Falten, stärkere Nägel, bessere Gelenkgesundheit.
  • Nachteile: Allergierisiken (z. B. Fisch, Rind), Verdauungsprobleme bei hohen Dosen, mögliche Verunreinigungen bei minderwertigen Produkten.
  • Für wen geeignet: Menschen über 25, Sportler, Berufstätige, die auf ihr Äußeres und Wohlbefinden achten.
  • Kosten: Hochwertiges Kollagenpulver kostet ca. 1,50–3,00 € pro Portion.

Fazit: Collagen Lattes können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn sie regelmäßig und in guter Qualität konsumiert werden. Aber: Gelegentliche Einnahme bringt kaum Ergebnisse. Lies weiter, um alle Details zu erfahren.

Collagen Latte Benefits, Risks, and Timeline: Complete Guide

Collagen Latte Benefits, Risks, and Timeline: Complete Guide

Butter Collagen Coffee: The Ultimate Morning Boost

Was ist ein Collagen Latte?

In der lebendigen Wellness-Szene Berlins hat der Collagen Latte einen festen Platz gefunden. Dieses Getränk verbindet Espresso oder Milch mit hydrolysiertem Kollagenpulver. Das Besondere: Das Kollagen wird in Form kleiner, leicht löslicher Peptide geliefert, die sich mühelos in heißen und kalten Flüssigkeiten auflösen. Mit einer beeindruckenden Absorptionsrate von 90–95 % kann der Körper diese Peptide effizient aufnehmen.

Die häufigsten Varianten sind bovines Kollagen (gewonnen aus Rindern) und marines Kollagen (aus Fisch). Marine Varianten punkten durch ihren neutralen Geschmack und ihre hohe Bioverfügbarkeit. Für diejenigen, die tierische Produkte meiden, gibt es vegane „Kollagen-Booster“, die mithilfe von Aminosäuren und Vitamin C die körpereigene Kollagenproduktion anregen.

Dank der schnellen Löslichkeit des Kollagenpulvers sind zahlreiche Zubereitungsarten möglich. Eine einfache Methode ist, das Pulver direkt in heißen Kaffee einzurühren. Wer es cremiger mag, kann das Pulver 30–60 Sekunden aufschäumen. Für Iced Lattes wird empfohlen, das Kollagen zuerst in etwas warmer Flüssigkeit aufzulösen, bevor Eis und kalte Milch hinzugefügt werden.

Ein hochwertiger Espresso, wie der ESPRESSO: Guten Morgen Blend von Kiez Kaffee Kraft, bildet die perfekte Basis für dieses Wellness-Getränk. Dieser Blend, entwickelt in Zusammenarbeit mit Field Coffee, ist für 10,90 € (250 g) oder 20,90 € (500 g) erhältlich und überzeugt durch einen kräftigen Geschmack, der sich nicht von den zugesetzten Proteinen überdecken lässt.

„Kollagen-Kaffee ist mehr als nur Kaffee mit einem Löffel Kollagenpulver", erklärt Kaffee-Experte Arne Preuss.

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie diese besondere Zubereitung Ihre Beauty-Routine bereichern kann.

Gesundheitliche Vorteile von Kollagen im Latte

Die zunehmende Beliebtheit von Kollagen in Berliner Cafés basiert auf dessen potenziellen gesundheitlichen Vorteilen. Eine umfassende Analyse aus dem Jahr 2026, die 113 Studien mit fast 8.000 Teilnehmern umfasst, zeigt: Kollagen verbessert bei regelmäßiger Einnahme die Hautelastizität, -feuchtigkeit und unterstützt die Gelenkgesundheit.

Besonders Haut und Schönheit sind für viele Café-Besucher in Berlin von Interesse. Eine placebokontrollierte Untersuchung von Professor Ehrhardt Proksch (April 2025) ergab, dass die tägliche Einnahme von 2,5 g Kollagenpeptiden nach acht Wochen die Hautelastizität deutlich steigert. Bereits nach vier Wochen verbessert sich die Hautfeuchtigkeit, während sichtbare Straffungseffekte nach 8 bis 12 Wochen auftreten. Eine weitere Studie zeigt, dass 10 g hydrolysiertes Fischkollagen, über 12 Wochen eingenommen, die Faltentiefe um 35 % reduzieren können.

„Kollagen ist kein Allheilmittel, aber es bietet nachweisbare Vorteile, insbesondere für die Haut und bei Osteoarthritis, wenn es über einen längeren Zeitraum regelmäßig konsumiert wird“, erklärt Professor Lee Smith von der Anglia Ruskin University.

Auch Gelenke, Haare und Nägel profitieren nachweislich von Kollagen. Es unterstützt die Regeneration von Knorpel und reduziert Gelenkschmerzen um 43 %. Zudem wachsen Nägel nach drei Monaten regelmäßiger Einnahme um 12 % schneller und brechen seltener. Kollagen liefert außerdem Aminosäuren wie Prolin, die zur Stärkung der Darmwand beitragen und die Zellen der Darmschleimhaut unterstützen.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Effekte und Einschränkungen:

Bereich Nachgewiesene Wirkung Einschränkung / Placebo
Hautelastizität Deutliche Verbesserung nach 4–8 Wochen Keine Veränderung in Placebogruppen
Hautfeuchtigkeit Erhöhte Feuchtigkeit und dermale Dichte Kein Effekt auf Hautrauigkeit
Falten Bis zu 35 % Reduktion der Faltentiefe Erfordert langfristige Anwendung
Gelenkgesundheit 43 % weniger Schmerzen; bessere Mobilität Keine signifikante Linderung bei Placebo
Nägel 12 % schnelleres Wachstum; weniger Brüchigkeit Keine Veränderung in Kontrollgruppen

Für eine optimale Wirkung empfehlen klinische Studien eine Tagesdosis zwischen 2,5 g und 10 g. Die Kombination mit Vitamin C kann die körpereigene Kollagensynthese zusätzlich unterstützen. Wichtig ist Geduld: Verbesserungen bei Haut und Gelenken zeigen sich meist erst nach 8 bis 12 Wochen kontinuierlicher Einnahme.

Diese Ergebnisse sind vielversprechend. Im nächsten Abschnitt werfen wir einen Blick auf das Risikoprofil von Kollagen im Latte.

Potenzielle Risiken und Nebenwirkungen

Neben den gesundheitlichen Vorteilen sollte man mögliche Risiken nicht außer Acht lassen. Kollagen-Lattes gelten zwar als sicher, doch nicht jeder verträgt sie gleichermaßen. Hohe Kollagendosen (über 20 g) oder die Einnahme auf nüchternen Magen können Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen oder Durchfall verursachen. Der hohe Proteingehalt kann bei empfindlichen Personen die Magensäureproduktion erhöhen. Hydrolysiertes Kollagen, das in kleinere Peptide aufgespalten ist, wird jedoch in der Regel besser vertragen.

Allergien sind ein ernstzunehmendes Risiko. Menschen mit Fisch- oder Schalentierallergien sollten marines Kollagen vermeiden, ebenso wie Personen mit Rindfleischallergie auf bovines Kollagen verzichten sollten. Allergische Reaktionen können von Hautausschlägen und Juckreiz bis hin zu einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie reichen. Ernährungsberaterin Karolina Dobrowolska-Zrałka rät:

„Bei Allergieneigung wird empfohlen, einen Hauttest durchzuführen oder die Supplementierung mit einer sehr niedrigen Dosis (1–2 g) zu beginnen und die Reaktion des Körpers zu beobachten".

Minderwertige Produkte stellen ein weiteres Risiko dar. Im Jahr 2026 zogen französische Behörden Produkte wie „GLOX Diet Bromelain Coffee" und „FOR X5 Chocolate" vom Markt, da sie Sibutramin enthielten – eine weltweit verbotene Substanz, die Herzinfarkte auslösen kann. Belgien warnte im selben Jahr vor einem Gelenkpräparat mit gefährlich hohen Manganwerten, die Nervenschäden verursachen können. Billige Produkte können außerdem Schwermetalle, Lösungsmittelrückstände oder sogar Salmonellen enthalten.

Die folgende Tabelle veranschaulicht die Risiken von bovinem und marinem Kollagen im Vergleich:

Merkmal Bovines Kollagen (Rind) Marines Kollagen (Fisch)
Allergie-Risiko Für Personen mit Rindfleischallergie ungeeignet Höheres Risiko bei Fisch-/Schalentierallergien
Kontamination Risiko für Schwermetalle oder Hormone Gefahr von Quecksilber oder Mikroplastik bei unzureichender Reinigung
Nachgeschmack Kann fleischig schmecken Möglicher fischiger Geruch oder Geschmack
Nachhaltigkeit Höherer ökologischer Fußabdruck Oft nachhaltiger durch Verwertung von Nebenprodukten

Personen mit Nieren- oder Leberproblemen sollten vorsichtig sein, da ein übermäßiger Proteinkonsum diese Organe zusätzlich belasten kann. Außerdem können hohe Dosen von Kollagen die Aufnahme von Eisenpräparaten oder Antazida beeinträchtigen. Schwangeren wird geraten, im ersten Trimester auf Kollagen zu verzichten oder die Dosis auf 2–5 g pro Tag zu beschränken.

Im nächsten Abschnitt wird näher darauf eingegangen, welche Personengruppen trotz dieser Risiken besonders von Kollagen-Lattes profitieren können.

Für wen lohnen sich Kollagen-Lattes wirklich?

Kollagen-Lattes sind besonders für bestimmte Gruppen interessant. Für Menschen, die Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild legen und über 25 Jahre alt sind, können sie eine sinnvolle Ergänzung sein. Ab diesem Alter nimmt die körpereigene Kollagenproduktion jährlich um etwa 1–1,5 % ab. Wer frühzeitig gegensteuert, kann die Hautelastizität und Feuchtigkeit länger bewahren. Studien zeigen, dass eine tägliche Einnahme von 10 g hydrolysiertem Fischkollagen über 12 Wochen die Hautfestigkeit um 25 % und den „Glow“ um 22 % steigern kann.

Sportler und Fitness-Fans profitieren ebenfalls: Kollagen unterstützt die Regeneration von Knorpeln, Bändern und Sehnen – besonders nach dem Training. Für diese Zielgruppe eignet sich bovines Kollagen, kombiniert mit proteinreicher Milch, um Muskeln zu erhalten und die Gelenke zu stärken.

Berufstätige schätzen Kollagen-Lattes als praktischen, nährstoffreichen Frühstücksersatz. Mit 10–20 g Protein pro Portion sorgen sie für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und stabilisieren den Blutzuckerspiegel – ideal für stressige Arbeitstage. Für Menschen mit Koffeinempfindlichkeit gibt es Alternativen wie den veganen CHAI Tee von Kiez Kaffee Kraft (250 g für 14,90 €), der Energie liefert, ohne Kortisol-Spitzen auszulösen.

Angela Toppo, Mitgründerin von Be, beschreibt die Zielgruppe so: „Sie experimentieren gerne, investieren in präventive Hautpflege und lieben die Idee, ihren Glow zu bekommen, während sie ihren täglichen Kaffee oder Smoothie trinken".

Dieser Trend passt auch zur „Sober Curious“-Bewegung, bei der funktionale Getränke wie Kollagen-Lattes als neue Alternative zu sozialen Drinks dienen – genussvoll, aber mit einem bewussten Ansatz.

Wichtig ist jedoch die konsequente Anwendung. Um sichtbare Ergebnisse bei Haut, Haaren oder Nägeln zu erzielen, sollte Kollagen täglich über mindestens 6 bis 12 Wochen eingenommen werden. Darcy Laceby von Absolute Collagen betont:

„Kollagen nur ein- oder zweimal pro Woche zu nehmen – als gelegentlicher Café-Zusatz – reichen die Ergebnisse nicht aus".

Die Wirkung lässt sich zusätzlich durch die Kombination mit Vitamin C, beispielsweise aus Zitrusfrüchten, verstärken.

Fazit: Solltest du Kollagen-Lattes ausprobieren?

Die Vorteile und Risiken von Kollagen-Lattes lassen sich klar zusammenfassen: Um spürbare Effekte auf Haut, Gelenke und Nägel zu erzielen, ist eine tägliche Einnahme von 10–20 g hydrolysiertem Kollagen erforderlich. Dies sollte idealerweise in Kombination mit Vitamin C über einen Zeitraum von mindestens 8 bis 12 Wochen erfolgen. Der Preis für hochwertiges Kollagenpulver liegt dabei bei etwa 1,50–3,00 € pro Portion.

Risiken sollten jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Einige Kollagen-Supplemente können Schwermetalle wie Blei oder Cadmium enthalten, was besonders für Menschen mit Nierenproblemen problematisch sein könnte. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Koffein die Kollagensynthese beeinträchtigen könnte. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf.

Für Menschen über 25, die präventiv etwas für ihre Haut tun möchten, Sportler mit Gelenkproblemen oder Berufstätige, die nach einem proteinreichen Start in den Tag suchen, kann ein Kollagen-Latte eine sinnvolle Ergänzung sein – vorausgesetzt, auf Qualität wird geachtet. Wichtig ist jedoch, dass eine gelegentliche Einnahme keine nachhaltigen Ergebnisse bringt. Nur durch regelmäßige Anwendung lassen sich die gewünschten Effekte erzielen.

In der Berliner Café-Kultur passt der Kollagen-Latte hervorragend zur „Sober Curious"-Bewegung und dem Trend hin zu funktionalen Getränken. Egal, ob du ihn zu Hause mit hochwertigem Pulver zubereitest oder in einem Café wie Kiez Kaffee Kraft genießt – für alle, die bewusst in ihre Gesundheit investieren möchten, bietet der Kollagen-Latte eine spannende Möglichkeit, dies in den Alltag zu integrieren.

FAQs

Wie erkenne ich hochwertiges Kollagenpulver?

Hochwertiges Kollagenpulver zeichnet sich durch eine sorgfältige Auswahl der Inhaltsstoffe aus. Besonders wichtig ist eine vertrauenswürdige Herkunft, wie beispielsweise Kollagen von Weiderindern. Weitere Merkmale sind Reinheit, eine gute Verarbeitung und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass keine unnötigen Zusatzstoffe enthalten sind.

Kann ich Kollagen auch ohne Koffein einnehmen?

Ja, Kollagen kann ohne Weiteres ohne Koffein konsumiert werden. Es lässt sich einfach in heißem Wasser oder anderen Getränken auflösen. Dabei bleibt die Wirkung von Kollagen vollständig erhalten – unabhängig davon, ob Koffein enthalten ist oder nicht.

Welche Medikamente vertragen sich schlecht mit Kollagen?

Einige Medikamente könnten möglicherweise nicht gut mit Kollagenpräparaten harmonieren, insbesondere wenn diese zusätzliche Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Kräuter enthalten. Solche Kombinationen können zu Wechselwirkungen führen. Es ist daher wichtig, vor der Einnahme von Kollagenprodukten Rücksprache mit einem Arzt zu halten, um Risiken auszuschließen.

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